Startseite Berichte Vereinsausflug ins Trachtenkulturzentrum nach Holzhausen am 10.09.2016
Vereinsausflug ins Trachtenkulturzentrum nach Holzhausen am 10.09.2016

Nachdem im Mai 2015 die feierliche Eröffnung des Trachtenkulturzentrums stattfand und unser Verein etliche Jahre zuvor die Baustelle besucht hatte, wurde der Wunsch nach einer erneuten Besichtigung geäußert.

Somit fuhren 22 Personen an einem schönen Samstagmorgen sehr zeitig los, um pünktlich in Holzhausen zu sein. Nach einem Videovortrag über die Entstehung der Anlage und einer Führung durch das Museum durch unser Mitglied Erika Korenjak, stand auch Brotbacken mit Sepp Mayerhofer auf dem Programm.

 

 

Sepp hatte bereits am Vortag den Sauerteig angesetzt und ist für uns um halb drei in der Früh aufgestanden um den dünnen Vorteig zu machen. Da das Brot aus 60% Roggenmehl und 40% Weizenmehl besteht, braucht es nämlich auch noch Hefe zum Aufgehen. Nach einigen Stunden kam dann noch das restliche Mehl und die Gewürze dazu und der Brotteig wurde fertig geknetet. Bevor die Brotlaibe geformt werden konnten, musste der Backofen aufgeheizt werden. Dazu wurde ein Feuer aus 34 kg Fichtenholz im Ofen entzündet, damit die dicken Steine des Ofen auch komplett durchgewärmt werden. Nach ca. 1 ½ Stunden wurde der Rest des Feuers ausgeräumt und der Ofenboden mit einem nassen Besen gereinigt. Gleichzeitig kann damit auch die Temperatur etwas geregelt werden. Unsere Aufgabe bestand dann darin, die Brotlaibe zu kneten und zu formen. Bei so vielen eifrigen Händen waren die ca. 40 kg Brotteig in Windeseile verarbeitet. Anschließend wurde die Oberfläche eingeschnitten (damit diese nicht unkontrolliert aufplatzt) und die Laibe in den Ofen eingeschossen. Nach einer guten Stunde waren wir alle sehr gespannt ob das Brot gelungen ist. Aber dank des erfahrenen Bäckers Sepp war das kein Problem. Während des Auskühlens dufteten die Laibe und so mancher Besucher hätte gerne auch ein Brot mitgenommen.

 

 

Zwischen den Backaktionen besichtigten wir den Augustiner Stadl, das Museum, den Zeltplatz und Außenanlagen. Dann war es Zeit für ein Mittagessen bevor wir dann die Gästezimmer und Aufenthaltsräume im ehemaligen Pferde- und Saustallgebäude anschauen konnten.

Wir waren alle sehr beeindruckt, was aus der „Baustelle“ geworden war und wie schön die Anlage nun ist. Abschließend auch ein herzliches Dankeschön an Erika für die sehr informative Führung. Vielleicht müssen wir in ein paar Jahren wieder „nachschauen“, ob auch die Kastanien im Innenhof gewachsen sind…

RK