Startseite Berichte 350 Jahre Nymphenburger Schloss am 12.9.2014
350 Jahre Nymphenburger Schloss am 12.9.2014

Es regnete in Strömen und die Temperatur war gegen elf Uhr gerade mal bei 12 Grad. Ich folgte der Einladung zur 350-Jahr-Feier vom Baubeginn des Nymphenburger Schlosses. Klein, mit dem mittleren Teil, hatten sie beim Schlossbau angefangen. Wuchtige Treppen führen im Westen und Osten von außen in den ersten Stock mit riesigen vergoldeten Laternen. Im großen Saal überall Stuckarbeiten und Gemälde an den Wänden und durch die Balkon-Türen kam genug Licht herein. Wir, einige Mitglieder des Vereins „Die schöne Münchnerin“, machten einen kleinen Schloss-Rundgang in den ausgestatteten Räumen. Pünktlich zum Jubiläum hat die Bayerische Schlösser- und Seenverwaltung nun das nördliche Appartement frisch renoviert und mit Möbeln aus dem 17. Jahrhundert ausgestattet.

 

 

Eine Schlange vom Haupteingang bis weit zum Springbrunnen vor war das Ergebnis der Ticket-Ausgaben für die kostenlosen Führungen. Den Dachstuhl besichtigen: keine Karten mehr. Gondel-Ticket: Da müssen sie bis zur Gondel vorgehen und mal sehen. Gerade mal eine Karte ergatterte ich für 15:30 Uhr, ansonsten war um zwölf Uhr ausverkauft.

 

 

 

Die Münchner und Touristen vermischten sich und im Schloss war fast kein freies Plätzchen, um zum Anschauen stehen zu bleiben. Helene Kressenz Sedlmayr, verheiratete Miller, (*12.02.1813 in Trostberg - +18.11.1898) galt in München als Inbegriff der schönen Münchnerin, sie besuchte ich in der Schönheiten-Galerie.

Ab drei Uhr ging ich zur Gondel-Fahrt und es hörte das Regnen auf und so konnte ich bei kühlem, fast trockenen Wetter die 30 Minütige Gondeltour auf dem Mittelkanal bis knapp vor den Kaskaden im Nymphenburger Schlosspark mitmachen.

Die Magdalenenklause stand ebenfalls auf meinem Programm mit ihrer nachgebauten Felsengrotte, Muscheldecke und den vielen schwarz-weiß-Bildern in den einzelnen Räumen. Abends gab es noch barocken Tanz der Schönen eines Vereins mit alten Schloss-Gewändern. 

BO